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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Die Mannheimer Erklärung zur frühen Mehrsprachigkeit ist 2006 aus dem Kongress „Frühe Mehrsprachigkeit: Mythen, Risiken und Chancen“ der Baden-Württemberg Stiftung hervorgegangen. Ihre 11 Thesen haben nach wie vor Bestand.
Auf der internationalen Fachtagung „Frühe Mehrsprachigkeit – Chancen und Perspektiven im Blick“ am 15. Juli 2016 wurden die Entwicklungen der letzten zehn Jahre in Forschung und Praxis zum Thema Mehrsprachigkeit beleuchtet. Auf dieser Fachtagung wurden vier Thesen zu Handlungsfeldern der frühen Mehrsprachigkeit formuliert, die als Stuttgarter Erklärung die elf Thesen der Mannheimer Erklärung von 2006 ergänzen.

 

Stuttgarter Erklärung zur frühen Mehrsprachigkeit – 4 Thesen

Stuttgarter Erklärung
(Ergänzung zur Mannheimer Erklärung von 2006)

I. Der Blick auf das kindliche Wohlbefinden und eine wertschätzende Haltung gegenüber den Sprachen der Kinder und ihrer Familien sind bedeutsam für die kindliche Entwicklung und ihre (mehr-)sprachliche Bildung.

II. Im Kontext der „neuen Migration“ ist es wichtiger denn je, die frühe Mehrsprachigkeit als Chance zur Gestaltung von mehr Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder differenziert wahrzunehmen und zu nutzen.

III. Durchgängige Sprachbildung ist eine langfristige Aufgabe. Gerade am Übergang Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ist eine gelebte Kooperation Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Förderung und Unterstützung der Kinder in ihrer Sprachbildung.

IV. Es ist im Interesse ein- und mehrsprachiger Kinder, dass Akteure der sprachlichen Bildung im Sozialraum zusammenwirken. Dies kann durch verstärkte Vernetzungsprozesse z.B. in Kinder- und Familienzentren durch Eltern, pädagogische Fachkräfte, Ärztinnen und Ärzte usw. gelingen.