Referenten
- Elke Andersen (Städt. KiTa Dr.-Herbert-Czaja-Weg, Stuttgart)
- Prof. Dr. Ernst Apeltauer (Universität Flensburg)
- Prof. Suzan Bacher (Landesinstitut für Schulentwicklung, Stuttgart)
- Prof. Dr. Hartmut Esser (Universität Mannheim)
- Prof. Stephan Ferdinand (Hochschule der Medien, Stuttgart)
- Prof. Dr. Barbara Gasteiger–Klicpera (Pädagogische Hochschule Weingarten)
- Günter Gerstberger (Robert Bosch Stiftung)
- Prof. Dr. Ingrid Gogolin (Universität Hamburg)
- Susanne Hartmann (Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e. V.)
- Pfarrer Georg Hohl (Ev. Landesverband - Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e. V.)
- Dr. Karin Jampert (DJI - Deutsches Jugendinstitut e. V., München)
- Dr. Erika Kaltenbacher (Universität Heidelberg)
- Christa Kieferle (IFP - Staatsinstitut für Frühpädagogik, München)
- Prof. Dr. Wolfgang Klein (Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen)
- Prof. Dr. Werner Knapp (Pädagogische Hochschule Weingarten)
- Prof. Dr. Diemut Kucharz (Pädagogische Hochschule Weingarten)
- Elke Montanari (Universität München)
- Herbert Moser (Landesstiftung Baden-Württemberg)
- Bürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch (Stadt Stuttgart)
- Dr. Uwe Neugebauer (freier Mitarbeiter von Univation - Institut für Evaluation, Köln)
- Prof. Dr. Ursula Neumann (Universität Hamburg)
- Prof. em. Dr. Hans H. Reich (Universität Koblenz-Landau)
- Prof. Dr. Jeanette Roos (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
- Prof. Dr. Mag. Alfred Schabmann (Universität Wien)
- Prof. Dr. Hermann Schöler (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
- Prof. Dr. Petra Schulz (Universität Frankfurt)
- Renate Schwalb (Fachschule für Sozialpädagogik Marianum, Allensbach-Hegne)
- Prof. Dr. Knut Schwippert (Universität Hamburg)
- Prof. Dr. Petra Stanat (Freie Universität Berlin)
- Prof. Dr. Christiane von Stutterheim (Universität Heidelberg)
- Prof. Dr. Wolfgang Tietze (Freie Universität Berlin)
- Prof. Dr. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim)
- Dr. Andreas Weber (Landesstiftung Baden-Württemberg)
- Prof. Dr. Sabine Weinert (Universität Bamberg)
- Anne Zehnbauer (DJI - Deutsches Jugendinstitut e. V., München)
Elke Andersen
Geboren 1958, Erzieherin und Heilpädagogin, seit 2003 Einrichtungsleitung der städtischen Tageseinrichtung für Kinder, Dr.-Herbert-Czaja-Weg in Stuttgart-Zuffenhausen mit 187 Kindern im Alter von 0-14 Jahren, mehr als 18 verschiedene Zweitsprachen in der Einrichtung, seit 2006 Sprachfördereinrichtung; nebenberuflich Bildungsreferentin mit Schwerpunkt Kinder unter drei Jahren in Tageseinrichtungen.
Prof. Dr. Ernst Apeltauer
Geboren 1946, Studium der Fächer Germanistik (Schwerpunkt Linguistik), Pädagogik (Schwerpunkt: Unterrichtsforschung), Philosophie und Geschichte an den Universitäten Tübingen und Münster, seit 1987 Prof. für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Flensburg; Forschungsschwerpunkte Zweitspracherwerb und Drittspracherwerb, insbesondere Sprachförderung von Vor- und Grundschulkindern (Konzeption und wiss. Begleitung des Kieler Modells zur sprachlichen Frühförderung); interkulturelle Kommunikation (verbale und nonverbale Aspekte von Bewertungshandlungen im Unterricht von deutschen und türkischen Lehrkräften, Einstellungen und Einstellungswandel bei Schülern, Studierenden und Lehrkräften); grenzüberschreitende Projekte mit deutschen und polnischen sowie mit deutschen und türkischen Studierenden und Lehrkräften; Forschungsaufenthalte in Kanada und USA, Gastprofessor in Istanbul und Danzig.
Prof. Suzan Bacher
Geboren 1957 in Stuttgart, 1976 – 1985 Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Freiburg, Studium Beifach Katholische Theologie und Philosophie. Auslandsstudium University of Lancaster, Großbritannien. 1985 – 1990 Unterrichtstätigkeit am Gymnasium Spaichingen (Deutsch, Englisch und Philosophie), Lehrerfortbildung und Veröffentlichung von Unterrichtsmaterialien. 1990 – 1991 Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg in Karlsruhe. 1991 – 1992 Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg, 1992 – 1994 Staatsministerium Baden-Württemberg. 1994 – 1997 Stellvertretende Schulleiterin, Gymnasium Königin-Olga-Stift in Stuttgart. 1997 – 2004 Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Leiterin des Referats Lehrerfortbildung. Seit 2004 Leiterin des Landesinstituts für Schulentwicklung (LS), Baden-Württemberg.
Prof. Dr. Hartmut Esser
Geb. 1943 in Elend/Sachsen-Anhalt; Studium der Volkswirtschaftslehre und Soziologie in Köln; 1971 Diplom (Volkswirt sozialwissenschaftlicher Richtung) in Köln; 1974 Promotion in Köln (Dr. rer. pol.); 1981 Habilitation in Bochum; 1974 - 1978 Akademischer Rat Ruhruniversität Bochum; 1978 - 1982 Wissenschaftlicher Rat und Professor Universität Duisburg GH; 1982 - 1987 o. Professor für Empirische Sozialforschung Universität Essen GH; 1985 - 1987 Geschäftsführender Direktor des ZUMA, Mannheim; 1987 - 1991 o. Professor für Soziologie Universität zu Köln; emeritierter Professor für Soziologie und Wissenschaftslehre an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim, seit 2008 Prorektor für Forschung der Universität Mannheim.
Prof. Stephan Ferdinand
Stephan Ferdinand (46) ist Professor für Journalistik an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Der Diplom-Volkswirt und gelernte Journalist hat seine Professur 2001 im Studiengang "Medienwirtschaft" innerhalb der Fakultät "Electronic Media" übernommen. Vor seiner Berufung hat Ferdinand 14 Jahre als Reporter, Moderator und Fachredakteur bei Hörfunk und Fernsehen öffentlich-rechtlicher Anstalten gearbeitet, zuletzt in leitender Funktion: Er war Redaktionsleiter der SDR-Hörfunkredaktion Wirtschaft, Sozialpolitik und Verkehr. Im SWR hat er dann das neue Programm SWR4 Radio Stuttgart aufgebaut. An der HdM leitet Ferdinand zudem das Steinbeis-Transferzentrum Audiovisuelle Medien, eine Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Medienpraxis. Als Direktor des Instituts für Moderation an der HdM bringt er sich wissenschaftlich ein. Ferdinand ist zweifacher Preisträger des "Ernst-Schneider-Journalistenpreises" der deutschen Industrie- und Handelskammern.
Prof. Dr. Barbara Gasteiger-Klicpera
Geb. 1960, Studium der Psychologie, Medizin und Theologie in Innsbruck und Wien. 1995 Promotion. Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, 1998-2000 Charlotte-Bühler-Stipendiatin des FWF. 2001 Habilitation, 2001-2004 Professorin für Pädagogische Psychologie, Universität der Bundeswehr München. Seit 2004 Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der PH Weingarten. Forschungsschwerpunkte: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, Evaluation von Sprachförderung, Entwicklung aggressiven Verhaltens im Schulkontext, Prävention von Verhaltens- und Lernschwierigkeiten.
Günter Gerstberger
Günter Gerstberger, Jahrgang 1950, ist Leiter des Programmbereichs "Bildung und Gesellschaft" der Robert Bosch Stiftung. In seinen Bereich fallen Programme und Projekte zur frühkindlichen Bildung, Schulentwicklung, Talent- und Kreativitätsförderung sowie zu Familie und demographischem Wandel. Seit 1985 ist er für die Robert Bosch Stiftung auf den Gebieten der Völkerverständigung, Wohlfahrtspflege, Kultur und Bildung tätig. Er hat in Tübingen, Montpellier und Freiburg i. Br. Literatur und Philosophie, sowie alte und neue Sprachen studiert, von 1979 – 1984 war er DAAD-Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Valladolid, Spanien. Günter Gerstberger ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder und zwei Enkel.
Prof. Dr. Ingrid Gogolin
Frau Prof. Gogolin ist Professorin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg und Mitglied des Akademischen Senats der Universität Hamburg.
Sie ist Sprecherin des Modellprogramms "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FÖRMIG", beschäftigt sich mit Mathematiklernen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität und hat die wissenschaftliche Begleitung u. a. des Schulversuchs "Bilinguale Grundschule" in Hamburg übernommen.
Susanne Hartmann
Studium der Sozialpädagogik an der kath. Hochschule in Freiburg, Zusatzqualifikation als Systemische Beraterin für Einrichtungen der Jugendhilfe. Tätigkeiten als Bildungsreferentin in der politischen Bildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, langjährige Leitungstätigkeit in einer stationären Einrichtung für Erziehungshilfe, seit 2003 Leitung des Referates Tageseinrichtungen für Kinder im Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V., dem knapp 1000 katholische Kindertageseinrichtungen in Baden angeschlossen sind.
Pfarrer Georg Hohl
Studium der Evangelischen Theologie in Bethel, Marburg und Tübingen, 1981 – 1983 Vikar in Fellbach, 1983 – 1988 Repetent (Studienleiter) am Evangelischen Stift in Tübingen (Schwerpunkte Systematische Theologie und Religionspädagogik), 1988 – 1993 Pfarrer an der Kilianskirche in Heilbronn, seit 1993 Geschäftsführer des Evangelischen Landesverbandes – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V., seit 1996 Mitglied des Vorstands der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. und seit 2007 deren Vorsitzender.
Dr. Karin Jampert
Dipl. Pädagogin, Studium der Sozialpädagogik (FH) und der Erziehungswissenschaften. Seit 1981 am Deutschen Jugendinstitut in unterschiedlichen Forschungsprojekten in der Abteilung "Kinder und Kinderbetreuung" tätig. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Kindheitsforschung, Interkulturelle Pädagogik, frühkindlicher Spracherwerb und Mehrsprachigkeit, Institutionen der vorschulischen Kinderbetreuung.
Dr. Erika Kaltenbacher
Erika Kaltenbacher ist Linguistin und nach Tätigkeiten an der PH Heidelberg, dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, dem Institut für Linguistik der TU Berlin und der Ain-Shams-Universität in Kairo seit 1992 als wissenschaftliche Angestellte in Forschung und Lehre am Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Spracherwerb (seit 2003 insbesondere der frühe Zweitspracherwerb), Sprachvergleich und Sprachförderung. Seit Anfang 2004 leitet sie das von der Dürr-Stiftung (Hamburg) und der Günter-Reimann-Dubbers-Stiftung (Heidelberg) geförderte Projekt "Deutsch für den Schulstart", in dem eine umfassende, systematische Förderkonzeption für vier- bis achtjährige Kinder ausgearbeitet und mit Förderkräften in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen erprobt wurde.
Christa Kieferle
Geboren 1960, Studium der Linguistik, neueren deutschen Literatur und neueren Geschichte in Tübingen und München, Magister an der Universität München. Studium der Sprachheilpädagogik, Entwicklungspsychologie und Psycholinguistik in München. 2000 bis 2006 freie Mitarbeit an IFP-Projekten (Entwicklung des grammatischen Teils von SISMIK und SELDAK). 2003-2006 sprachtherapeutischer Fachdienst in Heilpädagogischen Tagesstätten. Seit 2006 wissenschaftliche Referentin am IFP München für den Bereich Sprache (Interaktion, Interkulturelle Pädagogik, Mehrsprachigkeit, sprachliche Bildung und Literacy). Erstellung der Konzeption zur sprachlichen Bildung und Sprachförderung in Kitas (Sprachberaterprojekt), Konzeption zur Weiterbildung der Sprachberater und deren Evaluation, Mitarbeit an der wissenschaftlichen Begleitung des Sprachberaterprojekts.
Prof. Dr. Wolfgang Klein
Wolfgang Klein, geboren 1946 im Saarland, ist seit 1980 Direktor am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen. Er arbeitet über alles, wozu er Lust hat, meistens aber über Zweitspracherwerb, Textstruktur, den Ausdruck von Raum und Zeit in der Sprache, und neuerdings viel über Lexikographie.
Prof. Dr. Werner Knapp
Geb. 1953, Studium an den Pädagogischen Hochschulen Reutlingen und Schwäbisch Gmünd. Lehrer und Diplompädagoge. Promotion 1996. 1977 – 1991 Grund- und Hauptschullehrer. 1991 – 2002 Dozent an den Pädagogischen Hochschulen Schwäbisch Gmünd und Ludwigsburg. Seit 2002 Professor im Fach Deutsch mit den Schwerpunkten Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten. Mitglied im Vorstand des Symposions Deutschdidaktik. Forschungsschwerpunkte: Textproduktion, Zweitspracherwerb, Zweitsprachdidaktik und Sprachförderung, Erzählen.
Prof. Dr. Diemut Kucharz
Geb. 1959, Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen mit den Fächern Erziehungswissenschaft, Psychologie, Theologie und Mathematik. 1982-1987 Referendariat und Lehrerin an einer Grund- und Hauptschule. 1989-1994 Diplomstudium an der Universität Tübingen mit Schulpädagogik, Erwachsenenbildung und Soziologie, 1994-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin an der Universität der Künste Berlin und an der Freien Universität Berlin. 1999 Promotion. Seit 2002 Professorin an der Pädagogischen Hochschule Weingarten für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Grundschulpädagogik und Anfangsunterricht. Forschungsschwerpunkte: Jahrgangsgemischter Anfangsunterricht, Evaluation von Sprachförderung, Lernprozesse im frühkindlichen Bereich, Offener Unterricht, Evaluation von Bildungsregionen.
Elke Montanari
Sie ist Sprachwissenschaftlerin und befasst sich damit, wie Kinder mehrere Sprachen erwerben. Darüber arbeitet Elke Montanari wissenschaftlich, schreibt Bücher und führt zahlreiche Seminare und Workshops mit Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen mit Veranstaltern wie dem Land Rheinland-Pfalz, der Caritas oder Landkreisen durch.
In Berlin hat sie an der Freien Universität Linguistik, Publizistik und Theaterwissenschaft studiert. Danach arbeitete sie in Norditalien und Süddeutschland als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Darauf folgte eine Tätigkeit bei dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V. als Referentin für interkulturelles Lernen. Dort entstand ihre erste Publikation zu mehrsprachiger Erziehung. Jetzt ist sie als freie Wissenschaftlerin tätig.
Herbert Moser
Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH, Ministerialrat a. D., Jahrgang 1947, geboren in Tuttlingen, römisch-katholisch, verheiratet. Studium der Biologie und Sportwissenschaften in Tübingen. Wissenschaftliche sowie Pädagogische Staatsprüfungen. Lehramt an Gymnasien in Rottweil und Tuttlingen. Seit 1971 Stadtrat in Tuttlingen, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Mitglied des Landes von Baden-Württemberg 1976 bis 1992 und 1996 bis 2006, mehrere Jahre Vorsitzender des Finanzausschusses. 1992 bis 1996 Referatsleiter im Ministerium für Familie, Frauen, Weiterbildung und Kunst. Ehemaliges Mitglied der Deutschen Leichtathletiknationalmannschaft und des Olympiakaders 1968 und 1972. Deutscher Meister mit der 4x400 Meter-Staffel des VfB Stuttgart. Viele Jahre stellvertretender Vorsitzender des Rundfunkrates von SWR, SWF und Programmbeirat von ARTE Deutschland. Kurator des Max-Planck-Instituts für Metallforschung. Seit September 2005 Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg, gemeinnützige GmbH.
Bürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch
Gabriele Müller-Trimbusch, geboren 1945, hat Englisch, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Kiel und Bloomington (Indiana / USA) studiert. Nach Abschluss der 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen und anschließender Referendarzeit in den Jahren 1970/1971 arbeitete sie bis 1990 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Stuttgart, wo sie auf dem Gebiet der Angewandten und Theoretischen Linguistik lehrte und forschte. Darüber hinaus war sie geschäftsführende Assistentin des Instituts für Linguistik/Anglistik an der Universität Stuttgart.
Im Mai 1990 wurde sie zur Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart gewählt und war als Beigeordnete zunächst für den Bereich Soziales und Schulen zuständig. Seit 1993 ist sie für den Geschäftsbereich Soziales, Jugend und Gesundheit verantwortlich. Im März 1998 und im Februar 2006 wurde sie vom Gemeinderat für die neue Amtsperiode als Bürgermeisterin ab Mai 2006 wiedergewählt.
Dr. Uwe Neugebauer
Dr. rer. nat. Uwe Neugebauer, Diplom Psychologe, arbeitete von 2000 - 2004 an der Universität Köln, Erziehungswissenschaftliche Fakultät (jetzt Humanwissenschaftliche Fakultät) und war u. a. für die Ausbildung der Lehrkräfte zuständig. In diesem Zeitraum hat er vor allem Seminare zur empirischen Sozialforschung und zur Leistungsdiagnostik durchgeführt.
Seit 2004 ist Uwe Neugebauer im Bereich der Evaluation tätig und Mitglied der Gesellschaft für Evaluation (DGEval).
Im Auftrag der Landesstiftung Baden-Württemberg hat er als freier Mitarbeiter von Univation - Institut für Evaluation die Schulung der Multiplikatorinnen im Rahmen des Programms "Sag' mal was - Sprachförderung für Vorschulkinder" evaluiert (2005/2006).
Aktuell arbeitet Uwe Neugebauer im Auftrag des IQSH an einer Wirkungsevaluation der vernetzten Sprachförderung in Schleswig Holstein, die über das BLK-Programm FörMig implementiert wurde.
Prof. em. Dr. Hans H. Reich
Geboren 1939 in Speyer am Rhein, Studium der Germanistik, Romanistik und Latinistik in Heidelberg, Tübingen und München, Promotion 1966 an der Universität München. Wissenschaftlicher Assistent in München, ab 1971 Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abteilung Neuss, dort Mitglied der Forschungsgruppe ALFA, seit 1979 Professor für Deutsch mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (ab 1990 Universität Koblenz-Landau), Campus Landau, Leiter des Instituts für Interkulturelle Bildung (gegründet 1994).
Lehrtätigkeiten im Bereich der Lehreraus- und -fortbildung mit dem Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache, im Bereich der Ausbildung von Diplompädagogen mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Pädagogik und in der beruflichen Weiterbildung. Untersuchungen zur Bildungssituation von Migrantenschülern in mehreren europäischen Staaten, zur Sprachenpolitik, zur Didaktik der Zweisprachigkeit und zur zweisprachigen Entwicklung von Kindern im Elementar- und Primarbereich.
Prof. Dr. Jeanette Roos
Abitur 1977 am Albertus-Magnus-Gymnasium in Viernheim. Von 1978 - 1979 Studium der Erziehungswissenschaft mit den Nebenfächern Soziologie und Psychologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. 1979 -1984 Studium der Psychologie an der Universität Mannheim. Promotion 1998 zum Dr. rer. nat. am Fachbereich I der Universität Trier. 1984 Wiss. Mitarbeiterin, J.W. Goethe Universität Frankfurt (DFG-Projekt, Wahrnehmungsentwicklung). 1984 -1989 Promotionsstipendium der Stiftung Volkswagenwerk zur Förderung des Wiss. Nachwuchses in der Entwicklungspsychologie, Universität Trier (Betreuer Prof. Dr. Jochen Brandtstädter und Prof. Dr. Leo Montada); Administration Max-Planck-Institut, Berlin. 1987 – 1989 Wiss. Mitarbeiterin in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1989 - 1991 Wiss. Assistentin am Institut für Psychologie der TU-Darmstadt. 1991 Wiss. Assistentin an der Fachrichtung Psychologie (Abt. Kultur und Entwicklung) der Universität des Saarlandes. Seit 01.10.1998 Professorin für Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Prof. Dr. Mag. Alfred Schabmann
Geboren am 19.12.1960 in Wien, 1989 Abschluss des Diplomstudiums Psychologie an der Universität Wien. Seit 1990 Vertragsassistent am Institut für Psychologie der Universität Wien, Abteilung für Angewandte und Klinische Psychologie. 1991 Verleihung des Titels "Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologe", 1996 Abschluss des Doktoratstudiums der Psychologie. Seit 1997 Univ. Ass. am Institut für Psychologie der Universität Wien. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Psychologie der Schulleistungsschwierigkeiten mit Schwerpunkt Unterricht/Förderung und langfristige Entwicklung, Anpassungsschwierigkeiten bei Kindern, Rehabilitationspsychologie mit Schwerpunkt Ausbildung und Arbeitsintegration bei Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung, Psychologie chronischer Krankheiten (Diabetes mellitus) mit Schwerpunkt Funktionelle Insulintherapie, Schulungsmaßnahmen. 2001 (November) Erteilung der venia docendi für das Gesamtfach Psychologie. Habilitationsschrift: "Frühes Lesen und Rechtschreiben bei ganzheitlichem oder synthetischem Erstleseunterricht". 2005 - 2007 Vizedekan der Fakultät für Psychologie an der Universität Wien.
Prof. Dr. Hermann Schöler
Dr. Hermann Schöler ist Dipl.-Psychologe und seit 1982 Professor für Psychologie der Lernbehinderten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Im Jahre 2007 übernahm er die Entwicklung und Leitung des Bachelor-Studienganges "Frühkindliche und Elementarbildung". Seine Forschungsschwerpunkte liegen seit 1972 im Bereich des Spracherwerbs, seiner Diagnostik und seiner Störungen.
Prof. Dr. Petra Schulz
Frau Prof. Dr. Schulz ist Sprachwissenschaftlerin und Deutschdidaktikerin. Seit 2006 hat sie einen Lehrstuhl für Deutsch als Zweitsprache an der Goethe-Universität Frankfurt inne. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Erstspracherwerb, Sprachentwicklungsstörungen, früher Zweitspracherwerb, Syntax und Semantik, die Interaktion zwischen Kognition und Sprache sowie Sprachstandsdiagnostik und Sprachförderung bei Kindern mit und ohne Deutsch als Muttersprache.
Ihre aktuellen Forschungsprojekte umfassen die Normierung des Sprachstandsdiagnoseverfahrens LiSe-DaZ (mit Prof. Tracy, Universität Mannheim, unterstützt durch die LANDESSTIFTUNG Baden-Württemberg und den Hogrefe Verlag), das Projekt Mila zur längsschnittlichen Untersuchung von Kindern mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache, in Verbindung mit dem Centre for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk (IDeA) (unterstützt durch das Hessische Landesprogramm LOEWE), das Projekt FJM: Förderunterricht für Jugendliche mit Migrationshintergrund in Frankfurt (unterstützt durch Stiftung Mercator und ZLF Frankfurt) und ein Projekt zur Bedeutung der Sprachstandsdiagnose für die Sprachförderung (unterstützt durch Hertie-Stiftung und ZLF Frankfurt). Außerdem erforscht sie in zwei Europäischen Kooperationsprojekten in krosslinguistischer Perspektive den Spracherwerb bei sprachunauffälligen und sprachauffälligen Kindern sowie bei kindlichen Zweitsprachlernern.
Renate Schwalb
1966 - 1971 Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Freiburg, Abschluss mit dem 1. Staatsexamen, 1971 - 1973 Referendarzeit, Abschluss mit dem 2. Staatsexamen, 1973 - 1975 Babypause, 1975 - 1982 Lehrerin am Kolpingkolleg, Freiburg, Sekundarstufe 2, 1982 - 1985 mehrere Vertretungen an Konstanzer Gymnasien, ab 1985 bis heute Lehrerin an der FSP Marianum, Allensbach-Hegne in den Fachbereichen Deutsch und Kinder- und Jugendliteratur/Medienpädagogik. Letztgenannter Fachbereich ging nach der Reform über in das Handlungsfeld FEB (Förderung von Entwicklung und Bildung/Fachbereich Sprache).
Prof. Dr. Knut Schwippert
Prof. Dr. Knut Schwippert, geb. 1965, hat einen Schwerpunkt seiner Forschung im Bereich der empirischen Bildungsforschung gelegt. Seit 1990 beschäftigt er sich mit groß angelegten Schulvergleichsuntersuchungen wie Reading Literacy, TIMSS oder IGLU. Hierbei interessieren ihn insbesondere Methoden zur Auswertung komplexer Datenstrukturen und – an der Schnittstelle zur Schul- und Unterrichtsforschung – Rückmeldeverfahren aus solchen Vergleichsuntersuchungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Frage, wie Schul- und Unterrichtsentwicklung durch unterschiedliche Evaluationsstrategien nachhaltig begleitet und verbessert werden kann.
Prof. Dr. Petra Stanat
Diplom in Psychologie an der Freien Universität 1992, Promotion in Sozial- und Persönlichkeitspsychologie an der University of Massachusetts at Amherst 1998, Habilitation in Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin 2005. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung 1998-2005, Professorin für Empirische Unterrichtsforschung und Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Lehr-Lernforschung an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg 2005-2007, Professorin für Empirische Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin seit 2007. Forschungsscherpunkte: Bedingungen und Förderung des schulischen Erfolgs von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund; Ethnische, soziale und geschlechtsbezogene Disparitäten im schulischen Erfolg; Zweitsprachförderung; Entwicklungsdeterminanten und Förderung von Lesekompetenz. Ausgewählte Forschungsprojekte: BMBF-Projekt "Effekte sprachsystematischer und fachbezogener Sprachförderung bei Grundschulkindern nichtdeutscher Herkunftssprache" (gemeinsam mit Prof. Dr. Heidi Rösch); National Educational Panel Study (NEPS), Teilprojekt "Die Rolle von sprachlichen Faktoren für Bildungsverläufe von Personen mit Migrationshintergrund"; DFG-Projekt "Bedingungsfaktoren schwacher Leseleistungen – eine Studie im Rahmen von PISA 2009" (gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Schneider). Mitgliedschaften: Vorstand des Instituts für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg (ISQ), wissenschaftlicher Beirat des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BaMF), Deutsches PISA Konsortium (PISA 2009), Herausgeberkollegium der Zeitschrift für Pädagogik.
Dr. Andreas Weber
Leiter des Bereichs Bildung und Prokurist der Landesstiftung Baden-Württemberg, Studium der Soziologie, Politischen Wissenschaften und Wissenschaftslehre an der Universität Mannheim (Dr. phil. 1988) Lehrtätigkeiten an den Universitäten Hohenheim und Mannheim, 1989-1997 Geschäftsführender Assistent Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), 1997-1999 Tätigkeitsschwerpunkt in der Hochschulreform als Planungsreferent der Universität Mannheim. Teilnahme am Kurs der Führungsakademie in Karlsruhe mit Unternehmenspraktikum bei IBM und der Initiative D21 sowie Auslandsaufenthalt an der Duke University North Carolina. Übernahme und Aufbau des Projektbereichs Bildung bei der Landesstiftung Baden-Württemberg. Dort unter anderem Schwerpunkte beim Programm "Sag' mal was – Sprachförderung für Vorschulkinder", dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM sowie dem Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden.
Prof. Dr. Sabine Weinert
Psychologiestudium und ergänzendes Studium der Mathematik, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Freiburg i. Br. und Bochum; 1990 Promotion, 1998 Habilitation für das Fach Psychologie an der Universität Bielefeld; nach der Vertretung einer Professur für Psychologie an der Universität Bielefeld, Wahrnehmung einer Hochschuldozentur an der Universität Münster sowie einer Professur für Entwicklungs- und Erziehungspsychologie an der Universität Erfurt; seit 2002 Lehrstuhl für Psychologie I – Entwicklung und Lernen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Forschungsschwerpunkte: Normale und gestörte Sprach- und Kognitionsentwicklung, u. a. Mechanismen des frühen Wortschatzerwerbs, Bedingungen des Erwerbs komplexer grammatischer Regeln, Analyse der Beziehungen zwischen Sprach- und Denkentwicklung, Störungen der Sprachentwicklung, Bedingungen des impliziten und expliziten Lernens im Kindes- und Erwachsenenalter.
Wichtige laufende Forschungsprojekte u. a.: DFG-Forschergruppe "Bildungsprozesse, Kompetenzentwicklung und Selektionsentscheidungen im Vor- und Grundschulalter" (gemeinsam mit den Professoren Artelt, Blossfeld, Faust, Rossbach), "Nationales Bildungspanel" (National Educational Panel Study - NEPS; stellvertretende Projektleiterin sowie u. a. Koordinatorin der Säule zur Kompetenzentwicklung über die Lebensspanne gemeinsam mit den Professoren Artelt und Prenzel).
Leiterin des Säuglingslabors "Bambi" (Bamberger Baby Institut).
Anne Zehnbauer
Frau Zehnbauer, Dipl. Psychologin, ist seit 1975 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DJI tätig in verschiedenen Forschungsprojekten der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Elementarpädagogik, insbesondere den Veränderungsprozessen in Kindertagesstätten und Konzepten von interkultureller Erziehung. Frau Zehnbauer hat in vielen Projekten unmittelbar mit Fachkräften aus der pädagogischen Praxis zusammengearbeitet, zuletzt im DJI-Projekt: "Sprachliche Förderung in der Kita". Nebenberuflich war sie einige Jahre in der ErzieherInnenausbildung tätig.
letzte Änderung: 07.12.2010 Seite drucken

